tropischer Rosaroter Springschwanz

Der tropische rosarote Springschwanz ist derzeit die am häufigsten gezüchtete Art und mit knapp 2mm auch die größte der tropischen Arten.
Nach einigen Versuchen, diesen Springschwanz auch auf die herkömmliche Art in 1-Liter-Dosen zu züchten, was durchaus funktioniert, sind wir dazu übergegangen ihn in größeren Behältern nachzuziehen. Es birgt auch den Vorteil, dass man statt 5 oder mehr Boxen nur noch eine versorgen muss. Wir verwenden jetzt Boxen (400 x 300 x 14 mm) á 12 Liter. Trotz der Höhe der Box, sollte darauf geachtet werden, dass diese dicht abschließen, da die Springschwänze bei vollen Behältern auch am Deckel herumkrabbeln.
Die Boxen befüllen wir ca. 5 cm hoch mit einem Kokosgemisch. Dieses besteht aus handelsüblichem Quellhumus (Kokos) und Korkschrot. Ein Quellhumusziegel wird (nach Anleitung) mit ca. 3 Liter kochendem Wasser überbrüht bis er vollständig aufgequollen ist, danach wird ca. 1 Liter Korkschrot untergemischt. Das entstandene Substrat reicht für 2 Boxen.

Bei dieser Menge an Substrat müssen entsprechend viele Tiere als Ansatz hinzugegeben werden.

Nach einigen Tagen kann man, mit einer Lupe, die winzigen (ca. 1 mm) milchglasfarbenen Gelege der Springschwänze sehen. Daraus schlüpfen mikroskopisch kleine Springschwänze. Die das Substrat pudrig aussehen lassen. Jetzt sollte regelmäßig, aber nicht zuviel gefüttert werden.

Auch beim Springschwanzfutter haben wir einiges getestet… Mein Favorit bzw. was bei mir sehr gut funktioniert, ist inzwischen folgende Mischung:
* Kartoffelpüreeflocken
* Fischflockenfutter
* Hefeflocken
* Spirulinapulver

Das Ganze wird püriert und mit einem feinen Streuer über dem Substrat verteilt.

Kerstin Schnabel © 2009


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